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Mietwagen in Prag rentieren sich vom ersten Tagesausflug an. In der Stadt deckt die Metro mit drei Linien, dazu Tram, Bolt und Liftago alles schneller ab als ein Auto. Außerhalb sieht es anders aus: der Bogen 30–200 km — Karlštejn, Kuttenberg, Karlsbad, Pilsen, Krummau — lässt sich ohne Auto nur schwer und teuer zusammenfügen.
Ein Paar aus München flog freitagmorgens nach Prag, lief zwei Tage durch die Altstadt, holte das Auto am Sonntag am Hotel ab und fuhr drei Tage Burgen. Das Auto arbeitete genau dann, wenn es gebraucht wurde.
Aus Deutschland ist Prag ein klassisches Wochenendziel: Dresden 150 km, Nürnberg 290 km, Berlin und München 350 bzw. 380 km. Die Hauptabholung ist der Flughafen Václav Havel (PRG), 10–17 km vom Zentrum. Alle Mietschalter befinden sich in Parking C und bedienen jedes Terminal. Reservieren Sie 4–6 Wochen im Voraus in der Nebensaison und 1–3 Monate vor Sommer oder Weihnachtsmärkten.
Flughafen PRG: Übernahme
Der Flughafen Václav Havel liegt 10–17 km westlich des Prager Zentrums, etwa 15–20 Minuten über die D7. Vier Terminals, für die Anmietung aber egal: alle Schalter im selben Gebäude — Parking C, Aviaticka 1, wenige Minuten zu Fuß von der Ankunft.
Terminals
T1 — Nicht-Schengen: UK, USA, Türkei, Naher Osten, Asien. T2 — nur Schengen: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, tschechische Inlandsflüge. Lufthansa, Eurowings und LOT aus deutschen Städten landen in T2. T3 und T4 sind private und Regierungsflüge.
Das ruhige Fenster liegt zwischen 10:00 und 16:00. Morgens 7–10 und abends 16–19 sind Stoßzeiten: Schlangen an den Schaltern, volle Ankunftshallen. Die meisten Schalter schließen um 22:00, späte Flüge am Vortag absprechen.
Meet-and-Greet
Lokale Anbieter empfangen Sie mit Namensschild in der Ankunftshalle T1 oder T2 und bringen das Auto aus Parking C. Internationale Anbieter halten ihre Schalter in Parking C — fünf Minuten zu Fuß. Die Übergabe dauert 10–20 Minuten.
Tagesausflüge ab Prag
Vier Autobahnen verlassen Prag: D1 nach Osten, D5 nach Westen, D6 nach Karlsbad, D8 nach Dresden. Damit liegen die wichtigsten Ziele in 1–3 Stunden.
Halbtägige Ausflüge
Karlštejn (30 km, 45 min über R7 + R4) — gotische Burg von Karl IV. Kuttenberg (85 km, ~1 h auf D1) — Beinhaus von Sedletz und Barbara-Dom, beide UNESCO. Mělník (40 km) — Burg über dem Zusammenfluss von Elbe und Moldau. Theresienstadt (60 km) — KZ-Gedenkstätte, eindrücklich.
Ganztagestouren
Karlsbad (130 km, 2 h auf D6) — UNESCO-Kurort, Kolonnaden, Grandhotel Pupp. Pilsen (90 km, 1 h auf D5) — Heimat von Pilsner Urquell, Brauereitour mit Verkostung.
Pilsen ist die klassische Alkoholfalle. Man möchte das Bier vor Ort probieren, aber in Tschechien gilt 0,0‰ am Steuer. Entweder einen nüchternen Fahrer bestimmen — oder eine Bustour mit Rückfahrt nehmen.
Besser mit Übernachtung
Krummau (175 km, 2,5–3 h auf D3 + R3) — märchenhafte UNESCO-Stadt, deutlich besser mit einer Übernachtung. Böhmische Schweiz (130 km auf D8) — Nationalpark mit dem Sandsteintor Pravčická brána, direkt an der sächsischen Grenze. Brünn (210 km auf D1) — zweite Stadt Tschechiens.
Fahren im Prager Zentrum
Die Prager Altstadt (Praha 1) ist überwiegend Fußgängerzone. Hinein darf man legal nur mit Anwohnergenehmigung oder als Taxi, und Parken läuft auf wenige teure private Tiefgaragen hinaus. Liegt Ihr Hotel im historischen Zentrum, ist die sinnvolle Variante einmal vorzufahren, schnell auszuladen und das Auto sofort auf einen P+R oder ins Hotelparkhaus zu bringen.
Die Prager Umweltzone (LEZ) gilt für Praha 1: Beschränkungen für ältere Diesel und Nutzfahrzeuge. Die meisten modernen Mietwagen (Benziner Euro 4+, Diesel Euro 6) passen problemlos durch — bei Übergabe die Emissionsklasse bestätigen, falls das Hotel im Zentrum liegt.
Park-and-Ride an den Endstationen der Metro übernimmt den Hauptteil: Skalka und Chodov auf Linie A, Letňany und Černý Most auf B, Nové Butovice und Zličín auf B. Etwa CZK 50 ($2) pro Tag, direkter Anschluss an die Metro. Auto um neun abstellen — in 15–20 Minuten steht man am Altstädter Ring.
Ein Gast aus Wien zahlte CZK 850 für eine Nacht im Praha-1-Parkhaus, bevor er den P+R Chodov fand. Die nächsten vier Nächte: je CZK 50. Gleiche Metro-Linie. Sechzehnmal billiger.
Die Farbzonen im Zentrum funktionieren so: Orange für Besucher bis zwei Stunden, Lila bis zu 24 Stunden, Blau nur für Anwohner (Touristen dürfen nicht), weiße Markierung kostenlos (im Zentrum kaum noch zu finden). Bezahlung am Automaten oder per ParkSimply-App.
Die Tarife in Prag variieren je nach Saison und Mietdauer.
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni
- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
- Jan
- Februar
- März
- Apr.
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt.
- Nov.
- Dez.
Drei Prag-Tipps
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Planen Sie gleich P+R, nicht Zentrumsparken
P+R an den Metro-Endstationen kostet CZK 50 pro Tag, ein Hotelparkhaus in Praha 1 dagegen $20–40.
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Vignette nur auf edalnice.cz kaufen
Drittanbieter packen $5–15 Servicegebühr drauf, viele Mietwagen haben die Jahresvignette schon inklusive.
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Bargeld an Geldautomaten tschechischer Banken
ČSOB, Komerční banka, Raiffeisenbank und Česká spořitelna geben faire Kurse; Wechselstuben und Euronet liegen 10–20% darunter.
Krone, Wechsel, Zahlung
Die Währung Tschechiens ist die Krone (CZK, Kč). Tschechien ist in der EU, aber nicht in der Eurozone — anders als Deutschland. Euro werden nur sporadisch in Restaurants und Hotels akzeptiert, fast immer zu einem schlechten Hauskurs. Parkautomaten, Tankstellen und ÖPNV nehmen ausschließlich CZK.
Richtwert: $1 ≈ 22–23 CZK und €1 ≈ 24–25 CZK. Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay funktionieren überall in Prag — auch an den Validatoren in den neuen Straßenbahnen. Bargeld vor allem für Parken, Märkte und kleinere Orte.
Wo wechseln
Geldautomaten der großen tschechischen Banken nutzen: ČSOB, Komerční banka, Raiffeisenbank, Česká spořitelna — fairer Kurs über Ihre Karte. Wechselstuben (směnárna) in Touristenzonen (besonders rund um Karlsbrücke und Altstädter Ring) meiden: „0% Provision" auf dem Schild bedeutet meist einen Kurs 10–20% schlechter als die Bank. Euronet-Geldautomaten genauso — versteckte Gebühren.
Für die Anmietung brauchen Sie eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers für die Kaution, selbst wenn die eigentliche Zahlung anders läuft. Bargeldkaution ist in tschechischen Mietwagen seltener als in Griechenland oder Zypern.
Häufige Fragen
Alle Vermieter sind in einem Gebäude — Parking C in der Aviaticka 1 — wenige Minuten zu Fuß von Terminal 1 und 2. Hier arbeiten die großen internationalen Anbieter und tschechische Lokalvermieter (Dvořák, Firefly, Rent Plus). Lokale Anbieter über Aggregatoren empfangen Sie meist mit Namensschild in der Ankunftshalle.
PRG liegt 10–17 km westlich des Zentrums. Die Fahrt über die D7 dauert 15–20 Minuten außerhalb der Stoßzeiten und bis zu 30–40 Minuten morgens und abends (7–10 und 16–19). Ein Bolt ins Zentrum kostet CZK 400–600, der Bus 119 + Metro Linie A nur CZK 40 und etwa 35 Minuten.
Terminal 1 — Nicht-Schengen-Flüge: UK, USA, Türkei, Naher Osten. Terminal 2 — nur Schengen: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, tschechische Inlandsflüge. Lufthansa, Eurowings und LOT aus deutschen Städten landen in T2. Mietschalter in Parking C sind von beiden Hauptterminals zu Fuß erreichbar.
Sporadisch: einige touristische Restaurants und große Hotels akzeptieren Euro, fast immer zu schlechtem internem Kurs. Parken, Parkautomaten, Tankstellen, kleine Läden und ÖPNV nehmen nur tschechische Kronen. Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert — in Prag kommen Sie mit einer Karte gut zurecht.
Beste Option: Geldautomaten der großen tschechischen Banken (ČSOB, Komerční banka, Raiffeisenbank, Česká spořitelna) — fairer Kurs über Ihre Karte, keine versteckten Gebühren. Vermeiden Sie směnárna-Wechselstuben in Touristenzonen (Karlsbrücke, Altstädter Ring) und Euronet-Geldautomaten — Kurse 10–20% schlechter.
P+R an den Endstationen der Metro: Chodov und Skalka (Linie A), Letňany und Černý Most (B), Nové Butovice und Zličín (B). Kosten — etwa CZK 50 ($2) pro Tag. Bezahlung mit Karte oder CZK an der Einfahrt. Mit der Metro 15–25 Minuten ins Zentrum, das Ticket CZK 40 gilt 90 Minuten.
Praha 1 — die Altstadt — beschränkt den Zutritt für ältere Diesel und Nutzfahrzeuge. Die meisten modernen Mietwagen (Benziner Euro 4+, Diesel Euro 6) passen problemlos. Bei der Übernahme bestätigen Sie die Emissionsklasse mit Ihrem Anbieter, falls Sie in die Altstadt oder Kleinseite wollen.
Der größte Teil der Altstadt und der Kleinseite ist für private Fahrzeuge gesperrt. Einfahrt nur mit Anwohnergenehmigung, für Taxis oder zur Hotelausladung nach Absprache. Optimal für Besucher: Auto auf P+R oder am Hotel lassen und zu Fuß gehen — das Zentrum ist kompakt, alles in 20 Minuten Fußmarsch.
30 km nach Südwesten, etwa 45–60 Minuten über R7 + R4. Parkplatz im Dorf einen Kilometer unter der Burg ($3–5/Tag), vom Parkplatz 15 Minuten zu Fuß bergauf zur Burg. Eintritt $10–18 je nach Tour. Halbtägiger Ausflug mit Rückkehr zum Mittag in Prag.
90 km auf der D5, etwa eine Stunde pro Strecke. Die Pilsner-Urquell-Brauereitour mit Verkostung kostet ca. $20. Wichtig: in Tschechien gilt 0,0‰ am Steuer — entweder nüchterner Fahrer oder Bustour mit Rückfahrt. Die häufigste Variante ist Pilsen ohne Auto.
175 km auf D3 + R3, etwa 2,5–3 Stunden pro Strecke. Eine Tagesfahrt ist möglich, aber anstrengend: man sieht die Stadt 3–4 Stunden und verbringt 5–6 auf der Straße. Besser eine Übernachtung in Krummau oder mit Budweis als Zweitagestour.
150 km über die A17 und D8, etwa 1,5–2 Stunden je nach Verkehr. Die A17 endet nahtlos in der D8 ohne Grenzkontrolle (Schengen). Viele Sachsen fahren Prag als Wochenendziel. Vergessen Sie die tschechische Vignette für die D8 — Bußgelder werden grenzüberschreitend verfolgt.
Ja — die meisten internationalen Anbieter und einige der größeren tschechischen Lokalvermieter erlauben es. Standard-Einweggebühr nach Wien: $40–80. Lokale tschechische Anbieter haben weniger grenzüberschreitende Optionen. Bei der Buchung „Rückgabe an anderem Ort" wählen und die Cross-Border-Erlaubnis für Ihren Tarif bestätigen.
Zwei Spitzen: Juli–August (Sommertourismus) und Ende November bis Anfang Januar (Weihnachtsmärkte und Neujahr). Preise steigen in diesen Fenstern um 50–80%, und die besseren Autos sind 1–3 Monate im Voraus weg. Nebensaison ist Januar–Februar (nach den Feiertagen) und November vor den Märkten.
Meist nein. Die Metro (drei Linien), Straßenbahnen und Bolt/Liftago decken die Stadt gut ab, und die Altstadt ist Fußgängerzone. Ein Auto in Prag bedeutet vor allem Park- und LEZ-Kopfschmerzen. Mietwagen lohnt sich ab zwei Tagesausflügen (Karlštejn, Kuttenberg, Karlsbad, Pilsen, Krummau) — das ist der typische Einsatz.