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Mietwagen in Porto folgt derselben Logik wie in Lissabon: Für die Stadt selbst braucht man kein Auto. Das Zentrum ist kompakt, Metro, Tram 1 und Uber decken alles ab. Aber Porto ist auch das Tor zum Douro-Tal, zur berühmten N222 und zu Ausflügen nach Braga, Guimarães, Aveiro und Coimbra. Aus Deutschland fliegt Lufthansa saisonal aus Frankfurt, Ryanair und Eurowings ergänzen Berlin, Köln und Düsseldorf in rund 4 Stunden.
Die meisten unserer Reisenden nehmen ein Auto für zwei bis vier Tage — für das Douro und die UNESCO-Städte des Nordens. Porto selbst gehen sie zu Fuß ab, ohne Auto und ohne Stress.
Autos werden vorab anhand echter Fotos und Bewertungen früherer Mieter gewählt.
Kleinwagen starten bei 18–28 € pro Tag in der Nebensaison und 35–70 € im Juli und August. Optimum: April–Juni und September–Oktober mit 16–22 °C und gemäßigten Preisen.
Parken im Zentrum von Porto
Câmara Municipal: zonale Bezahlung Mo–Fr 09:00–19:00 und Sa 09:00–13:00. Sonntags und nach 19:00 kostenfrei. Bezahlung über Automaten, EasyPark oder Telpark. Tarife 0,50–1,20 €/h.
An Wochenenden und nach 19:00 wird das ganze Zentrum zum kostenfreien Parkplatz. Lohnt sich, wenn Sie in Foz oder Vila Nova de Gaia wohnen und zum Abendessen in die Stadt kommen.
Ribeira, Sé, Bombarda
Lieber nicht in die historischen Viertel hineinfahren. Die Straßen sind eng, steil, gepflastert, oft Einbahnen, und über die Cândido dos Reis fährt Tram 1. Das Auto bleibt am Bahnhof São Bento (Praça Almeida Garrett, ~1,50 €/h) oder am Largo São Domingos; weiter zu Fuß, mit der Tram oder dem Funicular dos Guindais.
Die häufigsten Kratzer sehen wir bei Kunden, die mit dem Navi in die Ribeira gefahren sind. Parken Sie am São Bento und gehen Sie zu Fuß runter — zwanzig Minuten und ein ganz anderer Eindruck.
Vila Nova de Gaia
Auf der anderen Flussseite bei den Portweinkellereien — bewachter Parkplatz auf der Av. Diogo Leite (1 €/h, sonntags kostenfrei) und kostenfreie Seitenstraßen 5–10 Minuten zu Fuß. Kostenfreier Parkplatz unterirdisch am Jardim do Morro.
Drei Regeln, die Nerven und Geld sparen
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Parken im Zentrum ist sonntags und werktags nach 19:00 kostenfrei
Der ruhigste Moment, um nach Porto zu fahren, vor allem wenn Sie in Foz oder Vila Nova de Gaia wohnen.
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Nicht in die Ribeira, in die Nähe der Sé oder in die Bombarda fahren
Enge steile mittelalterliche Gassen, Tramschienen und einbahnige Sackgassen machen das Parken zur Lotterie; vom Bahnhof São Bento zur Ribeira sind es zehn Minuten zu Fuß.
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Die A28 nach Viana und Galicien funktioniert nur mit Via Verde
Die nördlichen Abschnitte haben ausschließlich elektronische Mautbrücken, ohne Transponder wird die Fahrt zum automatischen Bußgeld.
Routen mit dem Auto aus Porto
Aus Porto beginnt der beste Teil Nordportugals: das Weintal Douro, die UNESCO-Städte Braga und Guimarães, die Kanäle von Aveiro, die älteste Universität in Coimbra und die Berge Peneda-Gerês.
Das Douro-Tal und die N222
Das Douro-Tal — 100 km über A4 + N222. Die N222 wurde 2015 von einem internationalen Automagazin als eine der weltbesten Straßen zum Fahren bezeichnet: ein gewundenes Band entlang Fluss und Weinbergterrassen, 27 km zwischen Régua und Pinhão. Parkplätze an den Quintas sind kostenfrei. Der Fahrer probiert nicht.
Das Douro ist der Ort, wo sich der Mietwagen voll auszahlt. Mit der Bahn sehen Sie das Tal von oben; mit dem Auto erreichen Sie konkrete Quintas, Aussichten und Lamego.
Braga, Guimarães, Aveiro, Coimbra
Braga — 55 km über die A3, mit dem Heiligtum Bom Jesus do Monte (UNESCO). Guimarães — 55 km A3 + A7, Geburtsort Portugals (1128), ebenfalls UNESCO; oft mit Braga an einem Tag kombiniert. Aveiro — 75 km A1, Moliceiros auf den Kanälen. Coimbra — 120 km A1, älteste Universität des Landes (1290). Peneda-Gerês, einziger Nationalpark, 110 km A3 + N304.
Vigo und Santiago
Santiago de Compostela — 220 km A3 + AP-9; Vigo — 150 km. Beide Schengen; Cross-Border 0–25 €.
Häufige Fragen
Lufthansa fliegt saisonal aus Frankfurt, Eurowings aus Düsseldorf und Köln, Ryanair aus Berlin, Memmingen und Frankfurt-Hahn. Der Flug dauert rund 4 Stunden. Frühbuchung 6–8 Wochen vorab ist meist am günstigsten. Vom Flughafen OPO ins Zentrum fährt die violette Metrolinie E für 2,55 €.
Der Flughafen Francisco Sá Carneiro liegt 11 km nördlich des Zentrums. Die violette Linie E fährt vom Terminal direkt nach Trindade für 2,55 € — Porto und Lissabon sind die einzigen portugiesischen Flughäfen mit direkter Metro. Taxi und Bolt — 20–30 €. Mit dem Auto — 20–30 Minuten, in Stoßzeiten bis 40.
Flughafenpreise sind durch die Anbieterzahl meist wettbewerbsfähig. Stadtbüros sind oft 5–10% günstiger, aber mit kleinerer Auswahl, und müssen erst erreicht werden. Für kurze Trips ist OPO logisch; für 7–10 Tage kann ein Stadtbüro günstiger sein.
Ja, bei lokalen portugiesischen Partnern: Lieferung ans Hotel im Zentrum, in Vila Nova de Gaia und Foz ist während der Geschäftszeiten kostenfrei, frühmorgens und nachts 20–50 €. Internationale Marken arbeiten nur aus eigenen Büros und vom OPO-Schalter.
Technisch ja, praktisch nein. Enge steile mittelalterliche Gassen, Tramschienen und enge Einbahnen machen das Parken zur Lotterie und enden oft mit zerkratzter Felge. Das Auto bleibt am São Bento, Largo São Domingos oder Trindade — weiter zu Fuß, mit Tram oder Funicular dos Guindais.
Câmara Municipal: zonales Parken Mo–Fr 09:00–19:00 und Sa 09:00–13:00. Sonntags und nach 19:00 kostenfrei. Bezahlung über EasyPark, Telpark oder Parkscheinautomaten; Tarife 0,50–1,20 € pro Stunde.
Aus Porto östlich auf der A4 (~50 Minuten bis Vila Real), dann Abfahrt auf die N222 Richtung Pinhão über Régua. Die N222 wurde zur weltbesten Straße zum Fahren ernannt: 100 km und etwa 1,5 Stunden bis Pinhão mit Aussichtsstopps. Parkplätze an den Quintas kostenfrei. Der Fahrer probiert nicht.
Die N222 verläuft zwischen Régua und Pinhão entlang Douro und Weinterrassen. 27 km Kurven, sehr malerisch, stellenweise eng bei Gegenverkehr. Schönste Aussichten zwischen Mesão Frio und Pinhão, besonders in Herbstfarben. Mit dem Auto erreichen Sie konkrete Quintas, die der Zug nicht anfährt.
Ja, das ist die beliebteste Nordkombination. Aus Porto über die A3 — 40 Minuten nach Braga; das Heiligtum Bom Jesus do Monte (UNESCO) und die alte Kathedrale. Dann A7 — 25 Minuten nach Guimarães; Burg und historisches Zentrum (UNESCO), Geburtsort Portugals. Rückkehr nach Porto über die A3 — 45 Minuten.
Aveiro liegt 75 km südlich auf der mautpflichtigen A1, etwa 50 Minuten. Kostenfreier Parkplatz an der Brücke und an den Kanälen; Zentrum zu Fuß. Costa Nova mit den berühmten gestreiften Strandhäusern liegt 12 km von Aveiro auf der N109. Beide Punkte passen bequem in einen Tag.
Mit ganzem Tag oder Übernachtung — ja. 220 km auf A3 + AP-9 (in Spanien kostenfrei), 2,5 Stunden pro Richtung. Santiago ist die UNESCO-Kathedrale und Endpunkt des Camino. Die meisten portugiesischen Vermieter erlauben Spanien mit Vorab-Erklärung; Cross-Border-Gebühr 0–25 €.
Ja: 150 km A3 + AP-9, 1 h 45 min pro Richtung. Vigo ist der wichtigste galicische Hafen mit Altstadt und Atlantikblick. Die Grenze ohne Kontrolle (Schengen), Spanien-Erklärung in der Buchung erforderlich. Oft mit Santiago über 2–3 Tage kombiniert.
Die A28 führt nach Viana do Castelo und weiter nach Galicien. Auf nördlichen Abschnitten ist sie Free-Flow: keine Häuschen, nur Kameras auf Mautbrücken. Ohne Via Verde wird die Fahrt zum Bußgeld. Mietwagen haben den Transponder, bei der Abholung bestätigen.
Ja, vor allem mit Übernachtung. Es ist Portugals einziger Nationalpark: Berge, Wasserfälle, Granitdörfer. 110 km auf A3 + N304 aus Porto, 1,5 Stunden. Viele übernachten in Caldas do Gerês — Thermalquellen und bequeme Trekking-Basis. Parkplätze an den Wegen kostenfrei.
Die CP-Linie nach Régua ist eine der landschaftlich schönsten Bahnstrecken Europas, fährt am Fluss entlang, 15 € pro Richtung. Mit dem Zug — entspannt, ohne Fahren, mit Verkostung möglich. Mit dem Auto — flexibel: Sie erreichen konkrete Quintas, Casa de Mateus und Lamego. Häufige Hybrid: Zug runter, Bus oder Taxi zurück.